Zwergghost Krabbe

Die Zwergghost-Krabbe ist eine interessante Unterwasserkrabbe, die sich durch ihre scheue Natur auszeichnet, da sie sich tagsüber meist eingräbt und erst nachts aktiv ist.
Sie ist für die Vergesellschaftung mit Fischen und Garnelen geeignet, die ihr nicht nachstellen, und benötigt keinen Landteil.
Der Name "Ghost" bezieht sich darauf, dass die Krabben selten zu sehen sind. Sie sind trotzdem sehr aktiv, auch wenn sie sich nach dem Einsetzen erst einmal in den Sand vergraben und praktisch unsichtbar werden.
Haben sich die Krabben erst eingelebt, kommen sie auch gerne tagsüber zum fressen raus. Ihr Seitwertsgang ist putzig zu beobachten, vor allem wenn die Krabbe mal in einer Ecke des Aquariums ankommt.
Die Zwergghost-Krabben sind hauptsächlich nachts oder in der Dämmerung zu beobachten, wenn sie auf Futtersuche gehen.
Ich empfehle ein gut strukturiertes Aquarium mit Versteckmöglichkeiten, wie braunem Herbstlaub, Höhlen, Steinen und Pflanzen.
Ein feinkörniger Bodengrund (z.B. 0,1 mm) ist ideal, da die Krabben sich auch gerne eingraben. Also bitte keine Panik, wenn man diese kleinen Krabbler anfangs kaum zu Gesicht bekommt.
Auch ist noch zu erwähnen, dass sich Krabben häuten können. D.h. das Auffinden einer leeren Hülle bedeutet nicht, dass die Krabbe tot ist, sondern nur, dass sie gewachsen ist und ihre alte Hülle abgestoßen hat.
Eine Startgruppe von 6 Tieren wird als empfehlenswert angesehen, da es sich um Gruppentiere handelt.
Sie benötigt keinen Landteil, da sie vollständig unter Wasser lebt.
Mit Fischen und Garnelen: Eine Vergesellschaftung ist möglich, solange die Mitbewohner die Krabben nicht jagen oder stören.
Vorsicht bei Schnecken: Kleinere Schnecken wie Posthornschnecken werden sehr wahrscheinlich gefressen. Die Krabben nehmen gut Garnelenfutter und Spirulinapulver an.
Obwohl sie besonders anfangs schwer zu sehen sind, machen sie Freude bei der Beobachtung.